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Amerikanischer Traum

Elisabeth war mit Sven in Lubbock, Texas

Name
Elisabeth
Nationalität
Deutsche
Land
Deutschland
Sprache
Deutsch
Stadt
Nürnberg
Heimathochschule
Friedrich-Alexander-Universität
Studiengang
Informatik
Abschluss
Master
Status
Student/in
Zeitraum
01.04.2014 - 31.08.2014
Kinder
Sven (4)
Partner
Andreas ()
Land
United States of America
Sprache
Englisch
Stadt
Lubbock, Texas
Hochschule
Texas Tech University
Anlass der Reise
Auslandserfahrungen sammeln , Sprachkenntnisse erweitern , Chancen auf dem Arbeitsmark verbessern
Kriterien
Ich wollte meine Sprachkenntnisse im Auslandssemester verbessern, weil gutes Englisch in der Informatikbranche oft vorausgesetzt wird und ich nach dem Abschluss im Ausland arbeiten möchte. Für die Texas Tech University entschied ich mich, weil sie eine der Partnerschulen meiner Heimatuniversität ist und die Organisation somit sehr unkompliziert war.
Land
United States of America
Wie sind Sie ins Ausland gegangen?
im Rahmen einer Hochschulkooperation
Mobilitätsprogramm
nein
Dokumente
Auslandskrankenversicherung
Wohnsituation

Wir hatten kein Problem eine kleine Wohnung für uns drei zu finden, da wir dabei von der Ansprechpartnerin meiner Uni tatkräftig unterstützt wurden. Unsere Unterkunft war komplett Möbliert und hatte neben einer voll ausgestatteten Küche mit Essbereich, einem Wohnzimmer und einem Schlafzimmer noch ein eigenes, großes Kinderzimmer für Sven. Direkt im Haus gab es Waschmaschine und Trockner, sodass wir nur minimales Gepäck mit in die USA nehmen mussten.

Kinderbetreuung Kriterien

Uns wurde von meiner Ansprechpartnerin an der Uni in Deutschland eine Kinderbetreuung empfohlen, mit der wir dann schon vor der Reise Kontakt aufgenommen und alle Details geklärt haben.

Kinderbetreuung Situation

Ich konnte Sven einfach morgens vorbeibringen und nach der Uni direkt mit nach Hause nehmen.

Eindrücke des Kindes

Sehr gut.

durchschnittlichen Lebenserhaltungskosten vor Ort

Unterkunft
1650 Euro
Krankenversicherung
100 Euro
Verpflegung
650 Euro
Verkehr
40 Euro
Studiengebühren
2700 Euro
Kinderbetreuung
650 Euro
Sonstiges
150 Euro
Finanzierungsmöglichkeiten
Kindergeld , Erspartes
Motivation

Ich wollte unbedingt ein Auslandssemester einlegen, meine Familie aber nicht für eine so lange Zeit verlassen.

Transportmöglichkeit

Wir sind mit dem Flugzeug von Frankfurt am Main nach Lubbock in Texas geflogen, mit einem knapp dreistündigen Zwischenstopp in Dallas. Die Flüge allein haben zusammen schon fast 15 Stunden gedauert und inklusive der Autofahrten zu und von den Flughäfen waren wir gut 20 Stunden unterwegs. Das war für den Kleinen schon sehr anstrengend. Auf dem Langstreckenflug konnte er zum Glück relativ lange schlafen, aber die lange Wartezeit am Flughafen in Dallas war für ihn und uns ätzend. Leider würde man mit dem Auto von Dallas nach Lubbock über 6 Stunden brauchen, das war uns zu viel.

Orientierung vor Ort

Ich war froh, dass mein Mann dabei war, um sich um den Kleinen und Organisatorisches zu kümmern. Nach der ersten Woche hatte ich mich eingelebt und es lief alles rund.

Verpflegung

Ich hatte den Eindruck, dass Lebensmittel in den USA ein gutes Stück teurer sind, als man es bei uns gewohnt ist. Aber wenn man viel selbst kocht und nur frische Zutaten kauft, kann man schon gut sparsam leben. Was deutlich billiger war als in Deutschland ist Kleidung! Wir haben die Gelegenheit genutzt und ein paar Sachen total günstig für Sven eingekauft, in die er dann in der nächsten Zeit hineinwachsen kann.

Studienablauf

Ich bekam einen Ansprechpartner zugewiesen, der mir bei Fragen zum Studium weiterhelfen konnte. Mit seiner Hilfe konnte ich meinen Stundenplan so gestalten, dass ich die Nachmittage frei hatte für Sven.

Familienfreundlichkeit

Die meisten Vorlesungen fanden für mich zum Glück vormittags statt, sodass ich den Kleinen meist direkt auf dem Weg zur Uni im Kindergarten absetzen und am Nachmittag wieder mitnehmen konnte.

Resümee

Das Studium selbst war anspruchsvoll, aber machbar. Nach der ersten Eingewöhnung kam ich mit den Vorträgen und Aufgaben auf Englisch ziemlich gut zurecht. Für mein Studium und meine Englischkenntnisse war das Auslandssemester eine Bereicherung, für Sven ein spannendes Abenteuer mit vielen neuen Freunden.

Informationen Familienbild

Da unser Sven zweisprachig erzogen wird, hatte er keinerlei Probleme dabei, Anschluss zu finden. Die amerikanischen Kids waren aufgeschlossen und neugierig, und auch die Eltern hatten eine ganz herzliche und gastfreundliche Art.

Empfehlungen

Ganz wichtig ist eine Auslandskrankenversicherung, egal ob man nur ein Semester oder länger bleibt, da man sonst im Ernstfall eine saftige Rechnung vorgesetzt bekommt. Bei der Suche nach einer guten Krankenversicherung für Studenten war die Seite https://www.1averbraucherportal.de/versicherung/krankenversicherung/studenten unglaublich hilfreich - hier waren alle wichtigen Infos verständlich zusammengefasst.

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