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Bella Italia

Susanne war mit Amalia in Perugia

Name
Susanne
Nationalität
deutsch
Land
Deutschland
Sprache
Deutsch
Stadt
Trier
Heimathochschule
Universität Trier
Studiengang
Deutsch als Fremdsprache
Abschluss
Zusatzzertifikat
Status
Student/in
Zeitraum
01.08.2012 - 31.12.2012
Kinder
Amalia (1)
Land
Italien
Sprache
Italienisch
Stadt
Perugia
Hochschule
Universität Perugia
Anlass der Reise
Studiengangsintegriertes (verpflichtendes) Auslandsstudium , Auslandserfahrungen sammeln , Sprachkenntnisse erweitern
Kriterien
Es besteht eine Partnerschaft zwischen den beiden Universitäen
Ansprechpartner vor Ort
Leonardo-Kontaktstelle in Perugia, Direktor des Sprachenzentrums der Uni in Perugia
Land
Italien
Wie sind Sie ins Ausland gegangen?
im Rahmen einer Hochschulkooperation
Mobilitätsprogramm
Erasmus Studium
Dokumente
Auslandskrankenversicherung , Learning Agreement , Einschreibungen / Zulassungen für Gasthochschule
Wohnsituation

Die Kontaktstelle in Perugia wollte mir eine Wohnung vermitteln, dies hat aber letztendlich nicht geklappt. Ich habe mir dann selbst vor Ort ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft gesucht.

Kinderbetreuung Kriterien

Amalia ging in den internationalen Montessori-Kinderhort. Den haben wir gewaehlt, weil er zweisprachig ist und weil uns die Montessori-Paedagogik sehr anspricht.

durchschnittlichen Lebenserhaltungskosten vor Ort

Unterkunft
300 Euro
Krankenversicherung
140 Euro
Verkehr
40 Euro
Kinderbetreuung
410 Euro
Finanzierungsmöglichkeiten
Stipendium , Erspartes
Motivation

Das Auslandspraktikum wurde von meiner Heimatuniversitaet angesprochen. Es hat mich sehr interessiert, ein solches Praktikum im Ausland zu absolvieren, besonders Italien hat mich gereizt, da ich die Sprache studiert habe, aber zuvor nie in Italien gelebt hatte.

Transportmöglichkeit

Wir sind geflogen und haben uns bewusst dagegen entschieden, das Auto mitzunehmen. Der OePNV funktioniert prima, nur am Anfang dauert es kurz, bis man sich durch die Busplaene usw. durchgearbeitet hat.

Verpflegung

Manche Dinge fuer Babys habe ich hier nicht gefunden, z.B. Babynahrung im Glaeschen und Babybrei, ansonsten gibt es aber alles im Supermarkt. Essengehen ist recht teuer, aber eine Pizza ab und zu haben wir uns natuerlich gegoennt.

Studienablauf

Ich war taeglich an meiner Praktikumsstelle, dem Sprachenzentrum der Uni, bzw. an der Fakultaet fuer Geisteswissenschaften und Philosphie. Einen Sprachkurs habe ich nicht belegt, durfte aber an den Veranstaltungen des Sprachenzentrums und Vorlesungen an der Uni teilnehmen und die Bibliothek besuchen.

Tagesablauf

Morgens um acht habe ich meine Tochter in den Kinderhort gebracht, in dem sie sich sichtlich wohlgefuehlt hat. Danach ging ich ins Sprachenzentrum, wo ich internationale Erasmusstudenten betreute, Sprachunterricht vorbereitete und erteilte, an der Vorbereitung und der Durchfuehrung von Pruefungen beteiligt war und eigenstaendig administrative Taetigkeiten ausfuehrte. Gegen 16 Uhr holte ich Amalia dann im Kinderhort ab. Meistens gingen wir dann noch auf den Spielplatz oder unternahmen mit anderen Kindern aus der Kita und deren Eltern etwas.

Freizeit

An den Wochenenden haben wir viel erlebt; wir sind viel gereist und in den Wintermonaten ins Kindertheater, Puppentheater, Konzert usw. gegangen.

Resümee

Es war eine sehr schoene und intensive Zeit fuer meine Tochter und mich, obwohl wir natuerlich ihren Papa, der uns zweimal besucht hat, sehr vermisst haben. Der Zeitpunkt war gut gewaehlt, denn Amalia hatte weder sprachliche Schwierigkeiten, noch fiel es ihr schwer, sich zuhause von ihrem Lebensumfeld zu trennen. Auch fuer sie war die interkulturelle und mehrsprachige Erfahrung eine grosse Bereicherung. Wir haben fest vor, die Kontakte nach Perugia zu pflegen und bald wieder herzukommen.

Informationen Familienbild

Italien ist ein sehr kinderfreundliches Land, die Menschen liebenswuerdig und hilfsbereit. Jeder spricht die Kleinen an und alle haben ihre Freude an den Bambini. Dass ich sprachlich keine Probleme hatte, war natuerlich sehr von Vorteil.

Empfehlungen

Achtung auf dem Zebrastreifen, es hält in Italien kaum jemand an!

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