Erfahrungsberichte finden

Ans andere Ende der Welt

Ralf war mit Robin und Johanna in Auckland

Name
Ralf
Nationalität
Deutsch
Land
Deutschland
Sprache
Deutsch
Stadt
Marburg
Heimathochschule
Philipps-Universitaet Marburg
Studiengang
Chemie (Diplom)
Abschluss
Promotion
Status
Student/in
Zeitraum
01.01.2008 - 31.12.2009
Kinder
Robin (2) , Johanna (4)
Partner
Melanie (Angestellte/r)
Land
Neuseeland
Sprache
Englisch
Stadt
Auckland
Hochschule
Massey University
Anlass der Reise
Auslandserfahrungen sammeln , Sprachkenntnisse erweitern
Kriterien
Vorheriger Auslandsaufenthalt in Neuseeland -- Kontakte zu Wissenschaftlern vor Ort.
Ansprechpartner vor Ort
Peter Schwerdtfeger
Land
Neuseeland
E-Mail
p.a.schwerdtfeger@massey.ac.nz
Wie sind Sie ins Ausland gegangen?
als Free Mover
Mobilitätsprogramm
nein
Dokumente
Auslandskrankenversicherung , Studierendenvisum , Kinderausweis(e) , Reisepass
Sonstiges, und zwar
Kinder brauchen Studentenvisa fuer Schulbesuch
Wohnsituation

Wohnungen fuer Familien sind rar, Haeuser sind ueblicher aber teuer (Auckland, North Shore, ca. 900 - 1200 EUR Kaltmiete). Suche erfolgte ueber trademe.co.nz, NZ Herald (Tageszeitung), North Shore Times (lokale Tageszeitung). Massey hat nicht bei der Suche geholfen aber Arbeitskreismitglieder waren behilflich. Mietvertraege sind sehr flexibel mit 21 Tagen Kuendigungsfrist seitens des Mieters (Vermieter 90 Tage). Das vereinfacht die Wohnungssuche. Kurzfristige Mietvertraege fuer Familienunterkuenfte sind nahezu unmoeglich zu finden. Kein Gaestehaus der Universitaet. Organisation von D aus fuer erste Wochen noetig (Ferienwohnung, Hotel, etc.) Bei der Wohnungssuche in Neuseeland gibt es einige Punkte zu beachten. Zum Einen wird die Miete wöchentlich bezahlt und es bietet sich an, die Gesamtsumme pro Monat zu errechnen, um den Preis besser mit dem vergleichen zu können, was man aus Deutschland gewohnt ist. Zum Anderen ist die Qualität der Wohnungen und Häuser im Schnitt nicht annähernd so gut wie in Deutschland. Das Hauptmaterial ist Holz, jedoch werden immer mehr Beton-Häuser gebaut. Auckland besteht kaum aus Wohnkomplexen, sondern weitgehend aus freistehenden Häusern, die meist noch Garten oder Terrasse aufweisen. Wohnungsangebote können insbesondere bei trademe.co.nz gefunden werden. Des Weiteren ist die Vermietungs-Sparte des New Zealand Herald gut sortiert, insbesondere für WGs. Weitere Informationen können bei Immobilienmaklern (professionals.co.nz., harveys.co.nz, raywhite.co.nz, bayleys.co.nz, barfoot.co.nz, realestate.co.nz, realestate.co.nz, …) gefunden werden. Diese nehmen für gewöhnlich eine Wochenmiete als Courtage. Je nach Wunsch kann man nach einem WG-Zimmer ("flatting" suche nach "flatmates wanted", sehr zu empfehlen, wenn man mit Kiwis in Kontakt kommen möchte), einem Apartment oder - als Familie - nach einem Haus suchen. Bei der Besichtigung der Unterkunft sollte man insbesondere darauf achten, ob es Schimmel gibt, irgendwo feuchte Stellen zu erkennen sind und es eine Isolierung gibt. Die schluderige Bauweise und nachlässiges Lüften gehören vermutlich zu den Hauptgründen, dass Neuseeland die höchste Asthma-Rate der Welt aufweist! Im feuchten, subtropischen Klima Aucklands kann nur empfohlen werden, lieber etwas mehr Geld auszugeben und eine trockene Unterkunft zu nehmen. Heizung gibt es meist keine, sodass zumindest rudimentäre Isolierung vorhanden sein sollte. Auch 5 - 10 °C (Minimaltemperatur in Auckland) können sich sehr, sehr kalt anfühlen! Warme und auch regendichte Kleidung sollte im Koffer nicht fehlen. Bei Einzug ist gewöhnlich die Hinterlegung einer Kaution (bond) nötig, die laut Gesetz bis zu 4 Wochenmieten betragen darf. Wie in Deutschland gibt es um dieses Geld natürlich regelmäßig Streit. Am sichersten fährt man mit einem Standardmietvertrag des "Department of Building and Housing" www.dbh.govt.nz. Auf dieser Internetseite gibt es alles, was man über Mieten in Neuseeland wissen muss. Die Kaution muss laut Gesetz vom Vermieter innerhalb von 3 Wochen an das DBH weitergeleitet werden. Man erhält dafür eine Bestätigung. Erfolgt diese nicht (wie in unserem Fall) lohnt sich ein Anruf beim DBH um zu prüfen, ob die Kaution wirklich weitergeleitet wurde. Ist dies nicht der Fall, stellt das einen Vertragsbruch des Vermieters da. Leider nutzen einige Vermieter die Situation internationaler Besucher, um die Kaution schlichtweg einzubehalten. Das DBH leistet in diesen Fällen gute Hilfestellung. Auf jeden Fall kann ich davon abraten, private Verträge oder gar keine Mietverträge abzuschließen. Auch sollte man sich genau überlegen, ob man einen "fixed term" Vertrag abschließt, da dieser in der vereinbarten Mietzeit unter keinen Umständen kündbar ist. Besser ist die sogenannte "periodic tenancy" auf die oben genannte Kündigungsfristen zutreffen. Wenn irgend möglich sollte die Wohnungssuche nicht im Januar erfolgen, da der Wohnungsmarkt sehr schwierig ist zu dieser Zeit (wie bei uns geschehen). Wenn es sich nicht vermeiden lässt, erlaubt das flexible Mietrecht zumindest zu einem späteren Zeitpunkt ohne große Probleme in eine bessere Unterkunft zu ziehen.

Kinderbetreuung Kriterien

Guete der Betreuung, Ortsnaehe und freie Plaetze!

Kinderbetreuung Situation

Oeffentliche Kindergaerten sind guenstig, haben aber nur Vormittagssessions (9-12) fuer Kinder 300 EUR/Monat) fuer Kinder > 3 (Staat unterstuetzt diese Altersgruppe), bzw. > 250 NZ$/Woche fuer 0-3 Jahre. Qualitaet der Betreuung ist durchwachsen, v.a. da Betreuer haeufig wechseln. Meist beengte Raeumlichkeiten (mag ausserhalb Aucklands anders sein). Schulbesuch ist moeglich (und ueblich) am dem 5. Geburtstag des Kindes. Die Kinder werden an diesem Tag eingeschult (grosses Ereignis fuer NZ-Kinder ist daher der 5. Geburtstag). Schulpflicht beginnt erst mit 6 aber viele private Betreuer nehmen keine Kinder ab ihrem 5. Geburtstag auf! Grundschulsystem ist sehr gut. Gruppenbasiertes Lernen (4 Leistungsgruppen in Klassen von ca. 20-25 Schuelern) mit groesstenteils engagierten (und unterbezahlten) Lehrern. Schulzeiten sind von 9-15 Uhr durchgehend. Grosse Ferien sind von Weihnachten bis Anfang Februar. Ansonsten 4 Terms mit 2 woechigen Ferien. Keine Schulgebuehren fuer oeffentliche Schulen (Spende von ca. 100 NZ$ pro Jahr erbeten). Private Schulen sind alternativ moeglich (z.B. Kristen, Pinehurst in Albany) aber recht teuer. Die Kinder gelten als "domestic students" fuer die Gebuehrenberechnung wenn ein Elternteil ein Arbeitsvisum besitzt. Achtung! Kinder muessen ein Studentenvisum fuehren, um die Schule besuchen zu koennen (ansonsten Besuchervisum), dies kann zur Not auch vor Ort (Wellington) beantragt werden. Sollte die Reise wie in meinem Fall mit Kindern erfolgen, gibt es einige weitere Dinge zu beachten. Kinderbetreuung ist - zumindest in Auckland - recht gut ausgebaut aber auch teuer. Es gibt staatliche Kindergärten, die aber für Berufstätige nicht hilfreich sind, da Kinder nur 3 Vormittage oder 3 Nachmittage die Woche dort betreut werden. Alles andere sind private Einrichtungen, die meist alle Altersstufen von Säuglingen bis hin zu 5-jährigen Preschoolern betreuen. Für unter 3-Jährige kostet die Betreuung für 3 Tage pro Woche etwa 200 Neuseeland$/Woche. Ab 3 Jahren greift ein neues Programm der Regierung, das jedem Kind 20 Stunden freie Betreuung pro Woche garantiert und auch für Nicht-Staatsbürger gilt. Für eine Vollzeit-Betreuung unseres Sohnes bezahlten wir 160 Neuseeland$/Woche. Die meisten Einrichtungen sind mindestens von 8 - 17 Uhr geöffnet. Es kann schwierig sein, einen Platz zu finden und man sollte sich die Einrichtungen unter den bei "Wohnungssuche" angegebenen Kriterien genau anschauen. Die Qualität der Betreuung war in unserem Fall (Bear Park, Albany) sehr gut. Kinder werden in Neuseeland an ihrem 5. Geburtstag eingeschult und die meisten nutzen dies. Unsere Tochter wurde nach 3 Monaten Aufenthalt fünf und musste an diesem Tag auch den Kindergarten verlassen. Unsere bisherige Erfahrung mit dem neuseeländischen Schulsystem (Albany Primary School) ist gut. Unterricht ist von 9 - 15 Uhr, findet jedoch nicht im strikten deutschen Stundensystem statt. Es gibt viel Sport und Aktivitäten bei denen die Kinder sich austoben können. Dennoch wird von Beginn an Lesen, Schreiben und Rechnen gelehrt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf das Lesen gelegt. Nach kurzer Eingewöhnungszeit ist unsere Tochter ein begeistertes Schulkind und wir sind der Ãœberzeugung, dass es zumindest für sie genau der richtige Zeitpunkt war, um eingeschult zu werden. Auckland ist in Schulzonen aufgeteilt, sodass man diese Information heranziehen sollte, wenn man sich als Familie für eine Wohnung entscheidet (schoolzones.co.nz). Aufgrund des rasanten Wachstums der nördlichen Stadtteile nehmen viele Schulen nur noch Kinder aus ihrer Zone auf und man sollte daher eine Wohnung in der Schulzone der gewünschten Schule wählen.

Eindrücke des Kindes

Johanna: Begeistertes Schulkind. Sehr grosse Lernfortschritte (z.B. fluessiges Lesen und Schreiben in Deutsch und Englisch innerhalb von einem Jahr). Langer Tag scheint keine uebermaessige Belastung zu sein (lange Pausen und viel Sport in der Schule). Freut sich aber auf Rueckkehr. Aufbau von Freundschaften war recht schwierig. Doch erhebliche "Mentalitaetsunterschiede" zu Kiwi-Kindern bemerkt. Robin: Maessig begeistert und gefordert von Kita - wir begannen mit Zusatzangeboten (Foerdergruppe Small Poppies, Musikunterricht). Zu jung, um Deutschland zu vermissen. Beide fuehlen sich hier wohl haben aber keine festen Freundschaften aufbauen koennen in der Zeit. Treffen mit anderen Eltern gestaltet sich sehr schwierig, da jeder sehr stark mit sich selbst beschaeftigt ist. Mag ein Auckland(Gross-Stadt)-Phaenomen sein. Beide vermissen Familie (insbesondere Omas+Opas) sehr. Skype ist hier sehr wichtig fuer visuellen Kontakt.

durchschnittlichen Lebenserhaltungskosten vor Ort

Unterkunft
900 Euro
Krankenversicherung
200 Euro
Versicherungen
100 Euro
Verpflegung
700 Euro
Verkehr
200 Euro
Sprachschule
100 Euro
Kinderbetreuung
300 Euro
Schulgeld
10 Euro
Sonstiges
600 Euro
Finanzierungsmöglichkeiten
eigener (Neben-)Job , Elterngeld
Motivation

Erfahrungen fuer uns im Ausland - Luftveraenderung. Kinder waren noch klein genug fuer "problemlosen" Umzug. Sprachfoerderung fuer alle.

Transportmöglichkeit

Da Neuseeland ein Inselstaat ist, eruebrigt sich die Frage. Fluege sollten fruehzeitig gebucht werden. Wenn irgend moeglich, die Zeit um Weihnachten als Flugzeit vermeiden. Normale Fluege ca. 1200-1400 EUR fuer Erwachsene (Kinder zahlen ca. 80% des vollen Preises). Außerhalb der Hauptreisezeit (November bis Februar) sollte es möglich sein, einen Flug für ca. 1400 - 1500 € zu bekommen. In der Saison (neuseeländischer Sommer) können jedoch auch schnell 1800 - 2000 € für den günstigsten Flug nötig sein. Die Buchung des Fluges sollte die erste Aktion nach der Stipendienzusage sein! Möglich sind Routen über Asien (Hongkong, Singapur, Kuala Lumpur, etc.) die meist etwas günstiger sind, jedoch nur 20 kg und ein Stück Gepäck erlauben. Bei einem Flug über die USA können immerhin 2 Koffer à 23 kg pro Person mitgeführt werden. Jedoch erfolgte mein Flug noch vor erneuter Verschärfung der Einreisemodalitäten in die USA. Man sollte sehr streng darauf achten, dass alle Angaben für die Visa-Beantragung (und v.a. auf dem ausgestellten Visum) vollkommen richtig sind. Schreibfehler oder vergessene Zweitnamen können nach Zeugenberichten zu erheblichen Unannehmlichkeiten insbesondere in den USA führen.

Orientierung vor Ort

Ankunft aus Winter in den Hochsommer. Unterkunft bei Bekannten aus Arbeitsgruppe. Erste Handlung - Autokauf (oeffentlicher Verkehr ist kaum existent in Auckland). Danach - Wohnungssuche. Anschaffungen fuer essentielle Dinge taetigen, da nur 46 kg Gepaeck pro Person moeglich sind (bei Flug ueber USA, ueber Asien nur 20 kg). Erste Ausfluege mit Kindern, v.a. Dingen an die tollen Straende.

Verpflegung

Es gibt nur zwei Supermarkt-Ketten in NZ. Foodstuffs (Pak 'n' Save-Maerkte, 4Square, New World) und Progressive Enterprises (Foodtown, Countdown, Woolworth) teilen den Markt auf. In Auckland ist Pak'n'Save fuer gewoehnlich die guenstigste Alternative. Aber es gibt keine Discounter. Sehr schwierig ist die Beschaffung hochwertiger Artikel. Viel Import aus Asien, die haeufig von durchwachsener Qualitaet sind. Insbes. hochwertige Kinderkleidung haben wir aus Deutschland schicken lassen. Angebot von Lebensmitteln ist gut in Auckland. Fuer frische Lebensmittel sind die Maerkte (Z.B. in Takapuna) zu empfehlen. Die Bio-Bewegung kommt hier erst langsam an, das Angebot ist daher begrenzt (heisst hier "organic" und ist nicht geschuetzt - auf Label wie "biogro" achten).

Studienablauf

Kein Studium.

Familienfreundlichkeit

Kita an der Hochschule existiert - hatte allerdings keine Vakanzen. Eine Monate vorher gesendete Anfrage schien nicht bearbeitet worden zu sein. Keine Spielplaetze oder andere offensichtlich fuer Kinder gedachte Einrichtungen erkennbar. Studierende mit Kind gehoeren nicht zum Erscheinungsbild der Universitaet. Liegt aber wohl auch am geringeren Durchschnittsalter der Studenten.

Tagesablauf

Gemeinsamer Tagesanfang um 9 Uhr in Kita, Schule und Universitaet (direkt gegenueber der Schule).

Freizeit

Zu Beginn Wochenend-Ausfluege in die Umgebung von Auckland. Spaeter staerkere Konzentration auf Spielplaetze, Strandbesuche und Freizeitangebote in Auckland (Schwimmbaeder, Museen, Zoo). Vereinsstrukturen gibt es nicht. Nachmittags haeufig individuelle Freizeitangebote (Sport, Musik).

Resümee

Im Grossen und Ganzen war der Aufenthalt durchaus eine gewinnbringende Erfahrung. Wir haben sicher alle eine andere Sichtweise auf unser Leben und unser Heimatland gewonnen. Beruflich waren einige Erfolgserlebnisse zu verzeichnen. Positiv zu verzeichnen sind die Sprachkenntnisse die insbesondere die Kinder sammeln konnten. Dennoch ist ein langfristiger Auslandsaufenthalt nicht ohne Risiko. Die Familie hinter sich zu lassen und ein neues Leben mit Kontakten und einem sozialen Umfeld aufzubauen ist eine anspruchsvolle und kraftzehrende Aufgabe. Beim naechsten Mal wuerden wir versuchen, uns ein besseres Bild davon zu machen was es bedeutet ins Ausland zu ziehen und uns ueber die zu erwartenden Probleme besser informieren. Diese Aufgabe koennte dieses Portal durchaus erfuellen. Insbesondere der Auslandsaufenthalt mit Kindern war in meiner Umgebung von keinem vollzogen worden.

Informationen Familienbild

Haeufig ein sehr traditionelles Familienbild. Besonders was die Geschlechterrollen angeht (Jungen spielen Rugby und Maedchen sind lieb). Erziehungsstile oft ebenso traditionell - gerade erst wurde ein Gesetz eingefuehrt, dass das Schlagen von kindern unter Strafe stellt - und heftigst gesellschaftlich diskutiert. Kinder sollen sich immer benehmen ("watch your manners") und nett und freundlich sein (ein generlles Merkmal der neuseelaendischen Gesellschaft - offen seine Meinung aussprechen ist selten erwuenscht). Allgemein sind die meisten Menschen offen gegenueber Kindern solange sie sich gut benehmen.

Empfehlungen

Hier ein Auszug aus meinem DAAD-Zwischenbericht: Vorbereitung Nach der Zusage über ein Postdoc-Stipendium des DAAD blieben noch etwa zwei Monate Zeit um den Auslandsaufenthalt zu organisieren. Da meine Reise mit Partner und zwei kleinen Kindern erfolgte war dies auch die Minimalzeit die nötig war, um alles zu erledigen. Auch alleine sollte man sich 6-8 Wochen Vorlaufzeit vor dem Abflug erlauben. Eine wichtige Frage betrifft die Krankenversicherung. Es gibt zwar eine staatliche Grundversicherung in Neuseeland, diese greift jedoch erst bei einer Visa-Laufzeit von mindestens zwei Jahren. Ansonsten muss eine Versicherung von Deutschland aus organisiert werden. Der DAAD bietet solch eine Versicherung an. Mit Familie kann es sich lohnen, auch andere Angebote einzuholen. Jedoch sind bei den günstigeren Versicherungen die Vorlaufzeiten für Gesundheitsprüfungen zu beachten, die erheblich sein können! Wichtig ist, dass nach aktueller Gesetzeslage keine sogenannte Anwartschaft mehr für die deutsche Krankenversicherung weitergeführt werden muss. Die gesetzliche KV muss Rückkehrer zu gleichen Bedingungen wieder aufnehmen. Die Post sollte nicht nach Neuseeland weitergeleitet werden, was zwar möglich aber nach diversen Erfahrungen nicht sehr zuverlässig ist. In dieser wie in vielerlei Hinsicht ist es sinnvoll, einen Wohnsitz in Deutschland weiterzuführen. Generell ist der Postweg nach Neuseeland insbesondere für Päckchen teils unberechenbar (bis zu 6 Wochen). Briefe sind normalerweise innerhalb von 2 Wochen zugestellt. Bei wichtigen Sendungen sollten Kurierdienste gewählt werden. Für die Reise nach Neuseeland ist ein Visum nötig. Ein Postdoc-Stipendium erlaubt die Beantragung eines Arbeitsvisums, welches bei der neuseeländischen Botschaft in Berlin erfolgt. Das Amt arbeitet relativ schnell (in meinem Fall ca. 3 Wochen) und ist auch telefonisch gut erreichbar (http://www.nzembassy.com/home.cfm?c=1). Für die Beantragung des Visums sind die Stipendienzusage des DAAD, eine Einladung des neuseeländischen Gastgebers, ein gültiges Flugticket und ein nicht bald ablaufender Reisepass nötig. Partner können ein Blanko-Arbeitsvisum beantragen. Ungewöhnlich ist, dass Kinder, die während des Auslandsaufenthaltes schulpflichtig werden (in Neuseeland bereits am 5. Geburtstag!) ein Studentenvisum benötigen. Ansonsten reicht für Kinder ein einfaches Besuchervisum. Sollte der Auslandsaufenthalt länger als 12 Monate dauern, ist zudem eine spezielle Untersuchung mit Röntgenbild des Oberkörpers nötig. Ãœber Ã"rzte, die zugelassen sind diese Untersuchung durchzuführen, informiert die Botschaft. Sollte der Aufenthalt länger als 24 Monate dauern ist zudem ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis nötig. Da Wissenschaftler in Neuseeland auf der "skill shortage list" stehen - zusammen mit vielen anderen Berufen, da nahezu Vollbeschäftigung herrscht - sollte die Ausstellung des Visums unproblematisch sein. Allerdings können sich die Kosten hierfür aufsummieren, insbesondere für die ärztliche Untersuchung, die nicht von der Krankenkasse übernommen wird. Für Visa-Angelegenheiten in Neuseeland ist die deutsche Botschaft in Wellington zuständig. Die Währung in Neuseeland ist seit der Einführung des metrischen Systems vor einigen Jahrzehnten der Neuseeland-Dollar (Neuseeland$), dessen Wert zwischen 1.80 - 2.10 Neuseeland$ pro 1 € schwankt. Meist ist der Tausch einer kleinen Menge Dollar in Deutschland ausreichend, da der Kurs in Neuseeland besser ist. Empfohlen werden kann die Eröffnung eines Kontos bei der Deutschen Bank, da die Partnerbank Westpac in Neuseeland kostenlose Barabhebungen an ihren Automaten direkt vom deutschen Konto erlaubt. Sehr praktisch mit einem Einkommen auf ein deutsches Konto. Wir führten zwei EC-Karten mit uns, mit denen sich bis zu 2000 Neuseeland$ alle 2 Werktage abheben ließen. Auslandsüberweisungen nach Neuseeland schlagen mit etwa 20 - 30 € pro Stipendienrate zu Buche. Die Anschaffung einer Kreditkarte in Deutschland ist dringend empfohlen da der bargeldlose Zahlungsverkehr in Neuseeland stark verbreitet ist. Selbst der Kaffee an der Ecke kann gewöhnlich mit Kreditkarte gezahlt werden. Darüber hinaus sollte bald nach Ankunft ein lokales Konto eröffnet werden. Für Freunde des Online-Banking kann die ASB empfohlen werden, die sehr gute Bedingungen bei geringen Gebühren bietet. Größter Vorteil des lokalen Kontos ist die EFTPOS-Karte - das lokale Ã"quivalent der EC-Karte, mit dem wirklich alles bezahlt werden kann, selbst die Plastiktüte für 20c im Supermarkt wenn nötig. Für die Eröffnung des Kontos sind mehrere Formen des Identitäts- und Wohnortnachweises nötig. Das übliche Vorgehen bei Banken, Versicherungen, etc. ist eine ID-Karte zu verlangen sowie zwei an den aktuellen Wohnort adressierte Schreiben (z.B. vom Gastgeber, Telefongesellschaft, etc.). Entgegen anders lautender Berichte wurde selbst der deutsche Personalausweis und Führerschein meist akzeptiert. Besser eignet sich der Reisepass. Auch mit einem temporären Wohnsitz kann meist ein Konto eröffnet werden. Da es kein Meldewesen in Neuseeland gibt, sollte man jedoch darauf achten, alle wichtigen Institutionen über einen Wohnungswechsel auf dem Laufenden zu halten. Wichtig ist die Beantragung einer IRD-Nummer beim Steuerministerium (http://www.ird.govt.nz), da Zinsen vom ersten Dollar an versteuert werden und ohne IRD-Nummer der höchste Steuersatz (zurzeit 39%) durch die Bank berechnet wird (danach 19%). Die meisten Alltagstransaktionen können über EFTPOS oder Kreditkarte abgewickelt werden. Jedoch sind auch Schecks noch sehr weit verbreitet. Unangenehm können große Transaktionen wie die Anschaffung eines Autos werden, da in solchen Fällen häufig nur Bargeld oder Scheck akzeptiert wird. Da in Neuseeland der größte Schein der 100er ist (ca. 50 €), steht man so schnell mit einem Bündel Geld im Laden. Die Lebenshaltungskosten in Neuseeland sind etwas niedriger als in Deutschland. Dies gilt jedoch nicht für alle Lebensbereiche. Da die Volkswirtschaft hier recht klein ist, gibt es in einigen Bereichen wenig Konkurrenz. So existieren etwa nur zwei große Lebensmittelketten, die zwar nicht übertrieben hohe Preise zeigen, jedoch nicht mit Discountern in Deutschland vergleichbar sind. Pak`N`Save ist dabei der günstigste, während Foodtown oder Countdown eher Spezialitäten führen. Allerdings eröffnet Aldi angeblich demnächst eine Filiale in Auckland. Möbelanschaffungen können einerseits in Möbelhäusern getätigt werden oder man versucht sein Glück bei den vielen Garagenverkäufen, Secondhand-Märkten oder bei trademe.co.nz (dem lokalen Äquivalent zu ebay). In einigen Fällen werden Wohnungen auch möbliert vermietet. Die Anschaffung eines Autos ist relativ günstig möglich (ab ca. 2000 Neuseeland$). Auch die Spritpreise sind mit mittlerweile ca. 2.10 Neuseeland$ (bei Anreise vor 6 Monaten 1.40Neuseeland$) noch erheblich günstiger als in Deutschland. Allerdings verbrauchen die Autos in Neuseeland im Schnitt auch 11-12 Liter Benzin pro 100 km was den Preisvorteil wieder egalisiert. Telekommunikation schlägt mit ca. 80-100 Neuseeland$/Monat für einen Festnetzanschluss und eine Breitband-Internetverbindung zu Buche. Im Großraum Auckland sind mit diesem Preis allerdings schon alle Ortsgespräche inklusive. Mobiltelefone aus Deutschland können verwendet werden und es empfiehlt sich die Anschaffung einer Prepaid-Karte von Vodafone oder Telecom, da viele Gespräche mit Maklern oder Verkäufern über Mobiltelefon abgewickelt werden. Der kritische Posten in den Lebenshaltungskosten, insbesondere in Auckland, ist die Unterkunft. Bei Arbeit an der Massey University im Stadtteil Albany empfiehlt es sich zumindest im näheren Umkreis zu wohnen. Ein einfaches Apartment für eine Einzelperson sollte mit mindestens 150 Neuseeland$ (eher 200 Neuseeland$) pro Woche kalkuliert werden. Erheblich schwieriger ist es für Familien. Hier muss mit mindestens 350 - 450 Neuseeland$ pro Woche gerechnet werden. Die Mietzahlung erfolgt hier wöchentlich. Kündigungsfrist ist auch nur 21 Tage (für den Mieter) bzw. 90 Tage (für den Vermieter). Dies führt zu häufigen Wohnungs- und Hauswechseln in Neuseeland. Nebenkosten sind erheblich günstiger als in Deutschland und müssen für Einzelpersonen kaum in die Kalkulation mit aufgenommen werden. Häufig sind sie gar inklusive. Vergleichbar günstig ist es in Neuseeland auswärts zu essen. Die Foodcourts bieten an vielen Orten eine Ansammlung meist asiatischer, indischer aber auch türkischer Speisen zusammen mit den üblichen Fastfood-Ketten und Fish&Chips-Ständen. Hier kann man für 5-10$ zu Mittag essen. Bei Reisen durch das Land schlagen Ãœbernachtungen mit ca. 25 Neuseeland$ pro Person zu Buche. Es wird fast niemanden geben, der Neuseeland für längere Zeit besucht und sich kein Auto kauft. Ich habe es genau 6 Wochen lang ausgehalten. Zum Einen sind die Wege in Auckland sehr weit. Durch die großzügige Bauweise mit Gartengrundstücken selbst in den Innenstadt-Vierteln und die riesige Ausdehnung der Stadt erreicht man zu Fuß nur selten sein Ziel. Der öffentliche Nahverkehr ist nur rudimentär ausgeprägt. Neuseeland war das erste Land, welches sein Schienennetz und Zugverkehr vor 15 Jahren vollständig privatisierte und damit dem Verfall preisgab. Momentan versucht die Regierung Strecken zurückzukaufen, sodass sich hier etwas verändern könnte in den nächsten Jahrzehnten. Es gibt verschiedene halb-staatliche oder private Busunternehmen, die nach einem größtenteils unverständlichen Zeit- und Streckenplan verkehren. Erst seit wenigen Jahren gibt es überhaupt eine zentrale Auskunftsmöglichkeit zu Abfahrtszeiten (www.maxx.co.nz), die aber auch nicht immer zuverlässig ist. Für das Leben auf der North Shore (nördlicher Teil Aucklands, hinter der zentralen harbour bridge, u.a. Massey University) hat sich die Situation etwas verbessert durch die Einführung (erst vor wenigen Monaten) eines Busverkehrs auf direktem Weg in die Innenstadt (Northern Busway). Sternförmig von der Innenstadt in die Außenbezirke zu fahren oder umgekehrt ist noch möglich, aber der Querverkehr ist so gut wie nicht vorhanden. Spätestens wenn man über den Tellerrand hinausschauen möchte und weitere Teile des Landes erkunden will, lohnt sich die Anschaffung eines Autos. Ab 2000 Neuseeland$ kann mit etwas Glück und idealerweise Sachverstand ein taugliches Gefährt erstanden werden. Neben Privatverkäufen aus der Zeitung, ist hier vor allen Dingen das Auktionshaus turners.co.nz zu nennen, in dem 2-3 Mal die Woche Autos versteigert werden. Während hier Autos ab ca. 5000 Neuseeland$ verkauft werden, findet man auf der car fair in Ellerslie auch richtige Schnäppchen. Sollte man selbst keine Ahnung von Autos haben, lohnt es sich, das Gefährt auf diesem Markt vor dem Kauf vom örtlichen AA-Mitarbeiter für ca. 150 Neuseeland$ prüfen zu lassen. In Neuseeland herrscht Linksverkehr, in der Stadt gilt Tempo 50, außerorts sind maximal 100 km/h erlaubt. Es gibt keine verpflichtende Haftpflichtversicherung (über deren Einführung aber momentan mal wieder politisch diskutiert wird). Jedoch bietet sich solch eine "Third party"-Versicherung an, die bei jeder Bank oder Versicherungsgesellschaft günstig abgeschlossen werden kann. Des Weiteren ist die Mitgliedschaft im AA vorteilhaft, da die alten, japanischen Importautos, welche hier die Straßen dominieren, auch gerne mal liegen bleiben. Für ADAC-Mitglieder ist der AA gar kostenlos. Der deutsche Führerschein gilt in Neuseeland für ein Jahr nach Einreise. Es sollte jedoch ein internationaler Führerschein mitgeführt werden, dessen Besitz aber nicht mehr Vorschrift ist. Nach einem Jahr müsste eine neuseeländische Fahrerlaubnis erworben werden. Dies besteht wohl nur aus einer relativ einfachen theoretischen Prüfung aber laut Informationen von Kollegen ist es mittlerweile nötig, dass der deutsche Führerschein beim Erwerb des neuseeländischen abgegeben wird. Bei der Rückankunft in Deutschland bekommt man diesen angeblich neu ausgestellt. Die einfachere Lösung ist es, Neuseeland zu verlassen (z.B. für eine Visite nach Australien). Nach der Wiedereinreise ist der Führerschein erneut für ein Jahr gültig. Die Polizei steht mit dem Ministry of Immigration in Kontakt und kontrolliert diese Ein-Jahres-Regel tatsächlich. Geschwindigkeitskontrollen werden mobil und stationär oder sogar aus fahrenden Autos durchgeführt und führen zu empfindlichen Strafen selbst bei geringem Übertreten des Limits. Die Promille-Grenze in Neuseeland beträgt 0.8 und ein Verstoß wird schwer geahndet. Wie bei jedem Aufenthalt in einem fremden Land sollte auch beim Besuch in Neuseeland eine Reise durch das Gastland nicht im engen Zeitplan untergehen. Neuseeland ist ein sehr beliebtes Reiseziel, insbesondere für Individual- und Rucksackreisende. Die einfachste Art sich fortzubewegen ist ein eigenes Auto. Mietwagen sind erschwinglich, Wohnmobile recht teuer. Alle Sehenswürdigkeiten des Landes aufzuzählen bleibt gängigen Reiseführern vorbehalten. Auckland eignet sich als Startpunkt für Wochenend-Ausflüge zu vielen Zielen der Nordinsel (West Coast, Bay of Islands, Coromandel, Rotorua, etc.). Für einen Ausflug auf die Südinsel sollten mindestens zwei Wochen veranschlagt werden, was erst vor Beginn oder nach Ende der Stipendienlaufzeit sinnvoll ist. Reisezeiten in Neuseeland müssen großzügig geschätzt werden, da die Straßen erheblich kurviger, hügeliger und schmaler sind als in Deutschland. Zudem ist die Maximalgeschwindigkeit 100 km/h. Wer auf das Auto verzichten möchte, kann organisierte oder individuelle Busreisen unternehmen. Hartgesottene unternehmen auch Fahrradreisen, jedoch kann dies angesichts der neuseeländischen Autofahrer und des Landschaftsprofils nicht uneingeschränkt empfohlen werden. Die beste Reisezeit in Neuseeland ist November bis Dezember sowie Mitte Februar bis Ende März. Dazwischen sind Sommerferien in Neuseeland und Straßen, Unterkünfte und Reiseziele sind überlaufen (für neuseeländische Verhältnisse zumindest). Günstig ist auch ein Abstecher nach Australien, da Flüge zur Nebensaison schon für etwa 300 Neuseeland$ erhältlich sind. Die Massey University zählt ca. 20.000 Studenten verteilt auf drei Standorte (Auckland, Wellington, Palmerston North - Hauptsitz) und noch einmal genau so viele Fernuniversitäts-Studenten. Sie ist eine von acht Universitäten (University of Auckland, Auckland University of Technology, University of Otago, Victoria University of Wellington, University of Waikato/Hamilton, Lincoln University/Christchurch, University of Canterbury) in dem kleinen Land und somit einer starken Konkurrenz um Studenten unterworfen. Die Ausbildung folgt weitgehend dem britischen System des Bachelor/Master mit möglicher Doktorarbeit (PhD). Auffallend ist die hohe Zahl der "mature students". Viele Menschen studieren neben dem Beruf oder unterbrechen das Berufsleben um erneut zu studieren. Das Hauptaugenmerk der Massey University ist wie in der gesamten Forschungslandschaft Neuseelands die Forschung mit direktem Anwendungsbezug. Doch es gibt einige Bewegung hin zu einer stärkeren Fokussierung auf Grundlagenforschung. Die Gruppe meines Gastgebers - Prof. Peter Schwerdtfeger - widmet sich nahezu ausschließlich der Forschung, da vor Ort keine "undergraduate"-Ausbildung (bis zum Master) für Chemie oder Physik stattfindet. Sie besteht aus 9 Mitarbeitern - Doktoranden und Postdocs die auf so diversen Gebieten wie Festkörperphysik, Quanten-Elektrodynamik, Oberflächenchemie oder Ãœbergangsmetallchemie forschen. Die Anbindung an die Gruppen in der Physik vor Ort ist sehr gut. Da mein Arbeitsgebiet theoretischer Natur ist, spielt die Rechnerausstattung eine große Rolle. Die Universität stellt zwei gut dimensionierte Rechencluster zur Verfügung, die nahezu ausschließlich von der Gruppe Schwerdtfeger genutzt werden. Des Weiteren stehen diverse lokale Maschinen für Spezialaufgaben zur Verfügung. Auch die Ausstattung mit gängigen Programmpaketen lässt keine Wünsche offen. Die räumlichen Gegebenheiten sind mit Deutschland vergleichbar, allein bei der Internetanbindung ins Ausland macht sich die Insellage Neuseelands zu Stoßzeiten zuweilen bemerkbar. Bei der Erledigung der administrativen Tätigkeiten bei der Ankunft habe ich viel Hilfe erfahren und wenige Probleme gehabt. Die möglichen Kooperationen direkt vor Ort sind durch die relativ wenigen Stellen in Chemie und Physik an der Massey University in Albany beschränkt. Jedoch besteht guter Kontakt und reger Austausch zur University of Auckland, die einen relativ starken Experimental-Chemie Fachbereich aufweist. Obwohl die Universitäten als solche in Konkurrenz zueinander stehen, macht sich dies auf dem wissenschaftlichen Level nur selten bemerkbar. Der Campus der Massey University liegt im nördlichsten Stadtteil Aucklands - Albany - und somit etwa 20 Autominuten (ohne Berufsverkehr) von der Innenstadt entfernt. Wie für eine Großstadt zu erwarten ist die Infrastruktur gut. Ausnahmen bilden der schon erwähnte öffentliche Nahverkehr und das kulturelle Angebot. Große Einrichtungen wie Theater, Museen oder die Oper sind im CBD (central business district) konzentriert, jedoch mit Hilfe eines Autos problemlos erreichbar. Mensen wie in Deutschland sind in Neuseeland unbekannt, jedoch gibt es eine Vielzahl an günstigen Verpflegungsmöglichkeiten (foodcourts, s.o.) in der Nähe.

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