Der enge Zeitrahmen des Bachelor-Studiums erschwert die Planung und Durchführung eines Auslandsaufenthaltes während dieser Studienphase. Untersuchungen von HIS (Hochschul-Informations-System) haben gezeigt, dass die internationale Mobilität Studierender während der Zeit des Bachelors derzeit rückläufig ist. Innerhalb eines Master-Studiums lassen sich Auslandspläne besser in die Tat umsetzen. Inzwischen ist bei immer mehr Master-Studiengängen ein Auslandssemester auch fester Bestandteil des Curriculums.
Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Ganz allgemein gilt: möchte man einen Teil seines Studiums (1-2 Semester) im Ausland absolvieren, so sollte das Studium zunächst an einer deutschen Hochschule begonnen werden und erst dann im Ausland fortgeführt werden, wenn man einen groben Überblick über das eigene Fachgebiet gewinnen konnte.
Der DAAD empfiehlt:
Im Bachelor sind das 4. oder das 5. Semester, beim Master das 3., bei den klassischen Studiengängen das 5. bis 7. Semester die idealsten Zeitpunkträume für Mobilität.
Bei CampusEltern spielen weitreichendere Überlegungen eine Rolle. Daher gibt es keinen generellen Weg zum „Auslandsstudium mit Kind“, sondern jede Familie wird die Entscheidung für sich individuell treffen.
Informationen über ausländische und binationale Master sind auf der Webseite des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zu finden. Über die Vergleichbarkeit mit deutschen Abschlüssen gibt die Datenbank "anabin" (Anerkennung und Bewertung deutscher Bildungsabschlüsse) Auskunft. Diese umfasst eine einheitliche Darstellung ausländischer Abschlusstypen und Hochschulabschlüsse.






