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Vereinbarkeit von Familie & Karriere

Durch eine Praxisqualifizierung im Ausland erwerben Studierenden wichtige sprachliche und interkulturelle Kompetenzen. Internationale berufliche Mobilität ist ein wichtiger Baustein für die berufliche Qualifizierung.

Auch Campus-Eltern sollten die Chancen eines Auslandspraktiukms nutzen! Wenden Sie sich direkt an Ihr Akademisches Auslandsamt. Die Mitarbeiter beraten und können spezifische Angebote zu Auslandspraktika Ihrer an Hochschule nennen. Es empfiehlt sich, im Rahmen eines Hochschulprogramms oder einer Austauschorganisation zu reisen. Sie erfahren so entlastende Unterstützung bei Organisation und Ablauf des Praktikumeinsatzes im Ausland. 

Zusätzlich zu den hochschulweiten Partnerschaftsprogrammen gibt es fachgebundene Austauschprogramme (z.B. Medizin, Pädagogik). Bewerbungsbedingungen und -termine können direkt im Fachbereich erfragt werden. Hinsichtlich der Finanzierung berät das Auslandsamt, eine Förderung durch Auslands-BaföG ist auch bei einem Auslandspraktikum unter bestimmten Bedingungen möglich.

Besonders wichtig für Organisation und Planung ist, dass Sie dem Praxisunternehmen rechtzeitig mitteilen, dass Sie vorhaben, mit Familie anzureisen. Fragen Sie gezielt nach Unterstützung bei der Wohnungssuche und Organisation der Kinderbetreuung, da die Unternehmen die Situation vor Ort am besten kennen. 

Eine weitere wichtige Anlaufsstelle ist der Career Service Ihrer Hochschule. Er weiß um Praktika- und Stellenangebote von in- und ausländischen Unternehmen. Zusätzlich können die Mitarbeiter bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen unterstützen.



Austauschprogramme

  • DAAD
    Auf der Internetseite finden Sie zum Thema "Praktikum" eine umfangreiche Adressenliste von Organisationen, die Praktika vermitteln (weltweit), Infos zu Fördermöglichkeiten und Bewerbungsbedingungen sowie länderspezifische Praktikumsbörsen.
  • ERASMUS-Praktika
    Im Rahmen von ERASMUS können auch Unternehmenspraktika in einem der 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (+Island, Liechtenstein, Norwegen, Türkei und Schweiz) mit einer Dauer von drei bis zwölf Monaten mit bis zu 400 pro Monat Euro gefördert werden. Ein Praktikum kann dabei eigenständig oder in Kombination mit einem ERASMUS-Studienaufenthalt durchgeführt werden. Abhängig von Studienfach und Curriculum kann das ERASMUS-Praktikum an der Heimathochschule anerkannt werden inkl. Anrechnung von ECTS-Punkten. Außerdem bekommen die Studierenden Beratung und logistische Unterstützung bei der Vorbereitung. Weitere Infos gibt es im Auslandsamt der Hochschule und auf www.eu.daad.de.
  • IAESTE
    Die IAESTE (International Association for the Exchange of Students for Technical Experience) ist eine weltweit tätige Praktikanten-Austauschorganisation. Die Organisation vermittelt mehrmonatige Praktika in über 80 Länder. Schwerpunktmäßig liegt die Vermittlung auf Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Land- und Forstwissenschaften. Die Bezahlung deckt die Lebenshaltungskosten vor Ort, für Unterkunft und soziale Betreuung wird gesorgt.
    Voraussetzungen sind: mindestens drei Semester Studium an einer deutschen Hochschule mit überdurchschnittlichen Leistungen.
  • GIZ
    Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH fördert die Praxisqualifizierung weltweit für Studierende und Bachelorabsolventen deutscher Fachhochschulen aus den Fachbereichen der Wirtschaft, Umwelt und Technik sowie verwandter Studiengänge. (FH) Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier



WEITERE INFORMATIONEN ZUM AUSLANDSPRAKTIKUM

Viele weitere Ratschläge und Tipps enthält die Broschüre "Wege íns Auslandspraktikum". Auch die Publikation des DAAD "Auslandspraktika - Förderungsmöglichkeiten auf einen Blick" enthält viele lohnende Informationen rund um das Thema Auslandspraktikum. Hier findet sich u.a. eine umfangreiche Übersicht zu Förderungsmöglichkeiten geordnet nach Studienrichtungen oder Ländern.

 

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