Reisen steht auf dem Programm ...

Es empfiehlt sich im Rahmen von Mobilitätsprogrammen die Studienzeit im Ausland zu verbringen. Sie bieten einen abgesteckten oragnisatorischen Rahmen und sind in der Regel mit finanziellen Förderungen verbunden. Das ist für die eigene Kostenkalkulation im Vorfeld bedeutend zu wissen, sind Kostenpunkte wie Studiengebühren, Krankenversicherung und Zuschüsse für Wohnen und Kinderbetreuung häufig beinhaltet. Weiteres großes Plus ist eine geregelte Anrechenbarkeit von Studienleistungen der im Ausland erworbenen credit points.

Mobilitätsprogramme im Überblick

Die bekannteste und einfachste Möglichkeit ein oder mehrere Semester im Ausland zu studieren, ist die Teilnahme an einem universitären Austauschprogramm. Diese basieren auf spezifischen Kooperationen zwischen der Heimat- und den Partnerhochschulen.

Von Vorteil ist, insbesondere für studierende Eltern, dass in den Kooperationsverträgen konkrete Verabredungen getroffen wurden, welche die Organsiation des Auslandsstudiums erleichtern. So werden beispielsweise die gegenseitige Anrechnung von Studienleistungen geregelt und in der Regel im gegenseitigen Einverständnis auf Studiengebühren von den Ausländischen Studierenden verzichtet. Ein weiterer Vorteil ist, dass die AnsprechpartnerInnen im Ausland persönlich bekannt sind und somit eine direkte Kontaktaufnahme für die Vorbereitung eines Auslandsstudiums mit Kind möglich wird. Hochschulkooperationen sind oftmals gekoppelt an Förderprogramme wie bspw. ERAMUS+, PROMOS, u.a.

Nachteilig ist, dass oft Kooperationen bestehen, die Studienplätze nur für bestimmte Fachbereiche und Semester ermöglichen und die in ihrer Anzahl begrenzt sind. Ansprechpartner für die Austauschprogramme Ihrer Universität ist Ihr Akademisches Auslandsamt.

Im Rahmen des ERASMUS+Programms soll der Studierendenaustausch zwischen den europäischen Hochschulen gefördert werden. Das Programm bietet die Möglichkeit zu einem 3- bis 12-monatigen Auslandsaufenthalt an einer europäischen Hochschule.

Großer Vorteil ist, dass ERASMUS-Studierende keine Studiengebühren im Ausland zahlen müssen und Mobilitätszuschüsse erhalten. Über ERASMUS+ besteht auch eine Sonderförderung für Personen mit Sonderbedürfnissen, wie z.B. Studierenden mit Kindern oder Studierende mit Beeinträchtigungen. Die im Ausland erbrachten Studienleistungen werden laut Abkommen an der Heimathochschule vollständig anerkannt.

Studierende können mit Erasmus+ gefördert werden, wenn…

  • sie einen Studienaufenthalt in einem der 33 teilnehmenden Programmländer absolvieren wollen,
  • sie an einer deutschen Hochschule regulär immatrikuliert sind,
  • sie das erste Studienjahr abgeschlossen haben,
  • ihre Hochschule am Erasmus+ Programm teilnimmt,
  • die Heimathochschule und die Gasthochschule einen Erasmus-Kooperationsvertrag abgeschlossen haben.

Erster Ansprechpartner für ERASMUS+ ist das Akademische Auslandsamt bzw. das International Office Ihrer Hochschule.

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Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert u.a. Kurz- und Jahresaufenthalte von Studierenden im internationalen Ausland durch zahlreiche Programme. Diese basieren auf ausgehandelten Kooperationsverträgen mit einzelnen Hochschulen. So werden z.B. Gruppenprogramme, Studienreisen, Studienpraktika und Stipendien etc. angeboten, die aktuell auf den Webseiten des DAAD zu erkunden sind.

Der DAAD entwickelt und betreibt Kampagnen, Programme und Förderinitiativen zur Studierendenmobilität. Auch Promovendinnen und Promovenden finden hier geeignete Programme. Kindbezogene Zuschüsse gibt es ebenfalls sowie Unterstützung u.a. für mitreisende Ehepartner.

Folgende Initiativen werden durch den DAAD betrieben:

Ansprechpartner für die DAAD-Austauschprogramme Ihrer Hochschule ist zunächst das Akademische Auslandsamt bzw. das International Office Iher Hochschule.

Die Vorteile sind ein unkompliziertes und kurzfristiges Bewerbungsverfahren, eine flexible fach- und semesterübergreifende Kurswahl mit minimalem bürokratischen Aufwand. Gleichzeitig ist es kostengünstiger als die meisten regulären Studienprogramme an diesen Universitäten. Durch die flexible Kurswahl, die auf den Studienverlauf an der Heimathochschule abgestimmt werden kann, ist eine Anrechnung der im Ausland erbrachten Studienleistungen in der Regel gut möglich. Darüber hinaus lässt sich so auch das Arbeitspensum im Hinblick auf die mitgereisten Kinder gut abstimmen.

Nachteilig ist, dass Sie sich ggf. als Studierende/r eigenständig an unterstützende Institutionen außerhalb Ihrer Hochschule wenden müssen, um auf solche ausgehandelten Kooperationen zurückgreifen zu können.

IEC ist eine offizielle Universitätsvertretung von über 120 ausländischen Hochschulen und bietet Schülerinnen und Schülern, Studierenden und Studieninteressierten einen zertifizierten und kostenlosen Informations- und Bewerbungsservice rund ums Auslandsstudium. IEC finanziert sich durch Partneruniversitäten im Ausland, daher bietet IEC für Studierende einen kostenfreien Service.

Mehr Informationen direkt auf der Website des Anbieters!