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Anna aus Frankfurt war mit Lilly (2) in Haifa, Israel, Bericht vom 27.03.12
Name
Anna
Heimathochschule
Viadrina
Stadt
Frankfurt
Land
Deutschland
Sprache
Deutsch
Studiengang an der Heimathochschule
Interkulturelle Kommunikation
Zeitraum
10.2011 - 10.2012
Mitgereiste Familienmitglieder
1 Personen
Kinder (Alter)
Lilly (2)
Partner (Status)
nicht ausgefüllt ()
weitere Begleitpersonen
nicht ausgefüllt
Land
Israel
Landessprache
Hebräisch
Stadt
Haifa
Hochschule
Technion
Anlass zum Auslandsstudium
Auslandserfahrungen sammeln
Sprachkenntnisse erweitern
Sonstiges: als Familie ins Ausland gehen
Auswahlkriterien
- andere Kultur, trotzdem westlich - nicht weit weg von Deutschland
Ansprechpartner
Ansprechpartner/Institutionen
nicht ausgefüllt
E-Mail
nicht ausgefüllt
Zeitraum des Aufenthaltes
10.2011 - 10.2012
Mobilitätsprogramm
Dokumente
Sonstiges
Sonstiges: Partnerschaftserklärung der Eltern zwecks Visum
Wohnen
- Unterstützung vom Mobiliy Office des Technions - Familienwohnheimplatz erhalten - War lange nicht klar, ob das klappt, von daher mussten wir auch außerhalb des Technions suchen - die Studentenwohnheime in denen wir untergekommen sind, besitzen keinen guten Standart (2mal sind wir schon auf dem Campus umgezogen) - Dafür sind hier viele junge Familien, die Atmosphäre ist sehr angenehm.
Kinderbetreuung/Schule:
- Kitaplatz ausgesucht nach Nähe zur Wohnung, Kosten und Sympathiefaktor - unbedingt vorher angucken (eine Kita gesehen, in der der Fernseher nebenher lief) - Schlußendlich Kitaplatz am technion bekommen, 5 minuten fußweg - Die kita ist sehr zu empfehlen
- 1800Shekel 2-3 jährige von 7.00Uhr bis 16.00Ihr - Extrastunde möglich - Betreuung auch am 6ten Tag der Woche (hier also am Freitag) vormittag
- Sehr gut - viele Bekannte - brauchte eine Weile zum sprache lernen, nach einem halben Jahr spricht sie nun mit den anderen kindern auf hebräisch - gut, wenn die Eltern das Kind im Spracherwerb unterstützen können
Kosten im Monat
Unterkunft
350,00 Euro
Krankenversicherung
80,00 Euro
sonst. Versicherungen
nicht ausgefüllt
Essen und Trinken
700,00 Euro
öffentl. Verkehrsmittel bzw. Sprit
300,00 Euro
Studiengebühren
nicht ausgefüllt
Sprachschule
50,00 Euro
Kinderbetreuungskosten
350,00 Euro
Schulgeld/-gebühren
nicht ausgefüllt
Sonstige Ausgaben
,00 Euro
Gesamtausgaben
2230,00 Euro
Finanzierung
Durchschnittliches monatliches Einkommen während des Auslandsaufenthalts
500,00 Euro
Motivation
- Auslandserfahrung zusammeln (Sprache, Job, Kultur) - zu sehen, dass Auslandsstudium mit Kind und Familie wunderbar zusammen passt - zu reisen
Reisemöglichkeiten
Flugzeug
Meine Eindrücke
- chaotisch, Wohnheim organisieren, Kitaeingewöhnung nur einen Tag mit Eltern. - Da wir nicht mit einem Programm gekommen sind, erst mal schwierig neue Leute kennenzulernen (ganz anders zum Beispiel als bei Erasmus, EVS...) - Mit Kind dauert es auch länger einen Freundeskreis aufzubauen, der sich nicht nur aus Jungfamilien speist, die abends dann doch lieber zuhause bleiben - Sonst alle sehr offen und herzlich - Kleiner Schock, so viele religiöse Familien in unserem Wohnheim. Reden die mit uns? Aber ja doch, stellte sich später heraus - Unsicherheit wegen politischer Ereignisse: Rolle der Frau, Situation im Iran, Raketen aus dem Gaza - Haifa ist jedoch eine ziemlich westliche, ziemlich entspannte Stadt, sehr gut für Kinder mit dem Strand anbei
Verpflegung
- Essen ist verhältnismäßig teuer - viele E-Stoffe werden verwendet - Supermärkte sind in der Regel koscher (Garnelen gibts dann nicht) - Cheeseburger bei McDonalds auch ein No-Go
Studienablauf
Habe meine Masterarbeit für Deutschland hier geschrieben und nebenbei gearbeitet
Tagesablauf
- 8.30uhr Kind zur Kita - arbeiten, studium, mittag essen auf dem Campus - 15.30Uhr Kind abholen (ich oder mein Partner) - auf dem Spielplatz Zeit verbringen, andere Kinder besuchen, besucht werden. Im Sommer dann zum Campuskinderpool und an richtig guten Tagen auch mal zum Meer (30Minuten Busfahrt)
kurzes Resümee des Auslandsstudiums
- bisher sehr zufrieden - Anfangszeit war ein bisschen anstrengend, da mein Visum auch sehr spät genehmigt wurde (von daher in Dtl viel Leerlauf, da der Kitaplatz schon gekündigt war und wir auch schon aus unserer Wohnung raus sind). Hätte man wahrscheinlich nicht groß anders machen können.
Information zum Familienbild im Gastland
- sehr hilfsbereit - sehr kinderfreundlich (aber nicht emotionalüberbordernd) - Große Kinderzahl ist hier normal. Extremfall meine hebräisch Lehrerin mit 13 leiblichen Kindern.
Empfehlungen und Hinweise für andere CampusEltern
- 1 Jahr ist besser als nur 6 Monate, da man so viel Zeit zum Eingewöhnen braucht. - Auslandserfahrung mit Kind ist (zumindest in manchen Punkten) fast besser als ohne, da man schneller die locals kennenlernt, und so auch eher etwas über Bräuche und Traditionen im Gastland lernt
KONTAKT:
www.auslandsstudium-mit-kind.de