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Jasmin aus Aachen war mit Luc (2) in Rourkela, Indien, Bericht vom 06.02.12
Name
Jasmin
Heimathochschule
RWTH Aachen University
Stadt
Aachen
Land
Deutschland
Sprache
Deutsch
Studiengang an der Heimathochschule
Lehrstuhl für Ingenieur- und Hydrogeologie
Zeitraum
11.2010 - 09.2012
Mitgereiste Familienmitglieder
1 Personen
Kinder (Alter)
Luc (2)
Partner (Status)
nicht ausgefüllt ()
weitere Begleitpersonen
nicht ausgefüllt
Land
Indien
Landessprache
Hindi
Stadt
Rourkela
Hochschule
National Institute of Technology Rourkela
Anlass zum Auslandsstudium
Studienintegriertes (Pflicht-)Auslandssemester
Auslandserfahrungen sammeln
Sonstiges: Bedingungen des PhD-Stipendiums
Auswahlkriterien
Interesse meine Kenntnisse aus Westafrika in Entwicklungsländern Asiens, bevorzugt Indien, zu erweitern. Indien ist wegen seiner Größe, der bedeutenden aktuellen Entwicklungen und seiner Vielfalt besonders interessant.
Ansprechpartner
Ansprechpartner/Institutionen
Prof. Jha Dptm. Civil Engg. NIT Rourkela
E-Mail
rjha43@gmail.com
Zeitraum des Aufenthaltes
11.2010 - 09.2012
Mobilitätsprogramm
mit dem Programm: Sonstiges
PhD Student, voller Zeitraum
Dokumente
Auslandskrankenversicherung
Einschreibungen/ Zulassung für Gasthochschule
Empfehlungsschreiben/ Motivationsschreiben
Studenten Visa
Reisepass
Sonstiges
Sonstiges: private Rentenvorsorge, private Auslandshaftpflicht, X-Visa & Research-Visa, Nachweis Stipendium/Finanzierung
Wohnen
Unterkunft im Familienwohnheim des Campus NIT Rourkela organisiert vom Kooperationspartner Prof. R. Jha vor Ort. Innerhalb weniger Tage bezugsfähig bis dahin Unterkunft im Guesthaus des Campus.
Kinderbetreuung/Schule:
Kindermädchen nach Verfügbarkeit, schwer zu finden. Beste Schule nach Augenschein und Gesprächen bezüglich der Organisation, Sauberkeit (Sanitäranlagen), Schuldauer (Verfügbarkeit ausschliesslich vormittags max. 3 Std.). Bei Ortswechsel Besuch einer internationalen Einrichtung mit pädagogischem Konzept, was stärker dem deutschen ähnelt, als dem indischen. In Indien werden bereits Kleinkinder zum Auswendiglernen im Sitzen von ABC und 123 angehalten. Vorsicht ist auch geboten, bei der möglichen Anwendung von körperlichen Strafen.
Indische Einrichtungen sehr günstig, neben Aufnahmegebühren fallen monatlich nur umgerechnet ca. 5 Euro Schulgeld an. Dauer 8.30-11.30 Uhr. Internationale und private Einrichtungen vermutlich deutlich teurer, min. 50-100 Euro im Monat. Dauer dafür möglicherweise länger, bis bspw. 15 Uhr.
Durchmischt, gut, verschiedene Eindrücke. Mit 3 Jahren sind die Angaben, welcher Kindergarten und welcher Ort ihm am besten gefällt oder nicht gefällt oder welche Dinge ihm gefallen noch sehr diffus.
Kosten im Monat
Unterkunft
50,00 Euro
Krankenversicherung
100,00 Euro
sonst. Versicherungen
150,00 Euro
Essen und Trinken
150,00 Euro
öffentl. Verkehrsmittel bzw. Sprit
200,00 Euro
Studiengebühren
nicht ausgefüllt
Sprachschule
nicht ausgefüllt
Kinderbetreuungskosten
20,00 Euro
Schulgeld/-gebühren
30,00 Euro
Sonstige Ausgaben
,00 Euro
Gesamtausgaben
900,00 Euro
Finanzierung
Stipendium
Elterngeld
eigener (Neben-)Job
Durchschnittliches monatliches Einkommen während des Auslandsaufenthalts
1300,00 Euro
Motivation
PhD Stipendium
Reisemöglichkeiten
alles möglich
Meine Eindrücke
warm, mein Sohn fährt Laufrad auf dem Campus, wir haben ein Schwimmbecken direkt vor der Tür, bald kennen alle meinen Sohn, nur die Arbeit lässt sich etwas langsam an unter den Bedingungen vor Ort
Verpflegung
hatte damit noch nie Probleme mit meinem Sohn. Fliessender Übergang von Stillen zur Ernährung auch in tropischen Entwicklungsländern bisher ohne Erkrankungen überstanden
Studienablauf
PhD, freie Zeiteinteilung, Selbstorganisation
Tagesablauf
Aufstehen, Frühstück, Abfahrt mit Schultaxi-Autorikscha und Gang zum Institut oder Arbeit zu Hause. Rückkehr von der Schule/Vorschule und gemeinsames Mittagessen. Mittagsschlaf & Arbeiten/Fitness. Betreuung Nachmittags durch Kindermädchen, Abends Hausaufgabenbetreuung (Hausaufgaben für 3-jährige sind Standard). Gemeinsames Spielen ca. 1 Std., Schlafen.
kurzes Resümee des Auslandsstudiums
Gesamtorganisation war schwierig. Mehr Selbstvertrauen in die eigenen Pläne wäre sinnvoll gewesen. Konzentration auf eigene Ziele und ein sehr gutes Selbstmanagement ist wichtig.
Information zum Familienbild im Gastland
Traditionelles Familienbild (arrangierte Ehen). Kinder werden oft übermäßig behütet und früh einer sehr schulischen Betreuung ausgesetzt. Auch bei Akademikern ist es üblich, die Kinder über Stunden vor dem Fernseher "stillzustellen". Kinderfreundlichkeit ist in touristischen Gebieten sehr hoch. In normalen Gegenden ähnlich wie in Deutschland bis weniger Interesse an fremden Kindern.
Empfehlungen und Hinweise für andere CampusEltern
So viel wie möglich im Voraus in Erfahrung bringen und Organisieren. Ist dies nicht möglich findet sich in der Regel vor Ort eine Lösung. Mit Vorausplanung kann jedoch vieles optimiert werden.
KONTAKT:
www.auslandsstudium-mit-kind.de